Leichtere Landarbeit durch Exatrek

Exatrek ist eine Verbindung aus Hardware und Software, von Maschine und Mensch und von künstlicher und menschlicher Intelligenz und als solches total einzigartig. Entstanden sind die Idee und die Entwicklung aller Komponenten in einer Garage. Nun soll die Technik zeigen, ob sie es zur Marktreife geschafft hat.

Zwischen dem 12. und 18. November hat Exatrek seinen ersten großen Auftritt und zwar auf der Leitmesse für Landtechnik Agritechnica in Hannover. Dort zeigt das junge Start-Up dann, was sie in monatelanger Entwicklungsarbeit in einer kleinen Garage geleistet haben. Und das ist einiges.

Sie wollten ein Gerät entwickeln, das Landwirten ihre Arbeit wirklich erleichtert und diese effizienter gestaltet. Was es dazu brauchte war vor allen Dingen ein Überblick über alle Arbeitsabläufe zu jeder Zeit und in wenigen Minuten. Das gelingt nun durch die spezielle Exatrek-Technologie.

Stets den Überblick bewahren

Die Grundlage ist ein Adapter, der sich auf alle Landmaschinen montieren lässt und dort wichtige Daten sammelt. Die schickt der Adapter an eine Software direkt auf den Computer oder das Smartphone. Die Software wertet die Informationen aus und gibt sie dann an den Landwirt weiter, der dann seinerseits entsprechend reagieren kann. Und die Datenerkennung funktioniert sehr detailliert. Neben Angaben wie der verwendeten Menge an Dünger und der abgeernteten Fläche errechnet Exatrek auch den Kraftstoffverbrauch der Landmaschine und überprüft den Arbeitseinsatz der Mitarbeiter.

Neuerdings gibt es sogar eine eigene Wetterstation die nicht nur präzise Vorhersagen über das Wetter machen kann, sondern gleich auch Informationen dazu liefert, wann es sinnvoll ist zu düngen. Dabei ist die komplette Technik übrigens vollkommen unabhängig von Landmaschinenherstellern. Die haben oftmals auch eigene Software die sie im kleineren Rahmen dazu anbieten, doch keine arbeitet übergreifend und lässt sich absolut flexibel installieren, wo immer man sie eben gerade braucht. Ein echter Fortschritt, finanziert durch Stiftungsgelder und hoffentlich der große Durchbruch für die drei Entwickler Dietrich und Richard Kortenbruck, sowie Alexander Kurte.

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