Moro für die Landwirtschaft

Moro ist ein Robotiksystem aus Software und Hardware, das dabei helfen soll die Arbeit in der Landwirtschaft zu optimieren, indem Roboter die Aufgaben der Menschen übernehmen. Langfristig soll sich das nicht nur für Großbetriebe, sondern auch für Familienunternehmen lohnen.

Die Abkürzung Moro stammt vom englischen Begriff Modular Robotics. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, modulare autonom arbeitende mobile Roboter (kurz AMRs) auf den Markt zu bringen. Ihre Aufgaben sind vielfältig. Sie sollen Rasen mähen, ernten, aussäen und noch viele Aufgaben mehr übernehmen. Die Technologie wurde speziell für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt. Gerade hier herrscht oft Fachkräftemangel. Die Arbeit ist hart und immer noch sind es überwiegend die Landwirte und ihre Hilfsarbeiter selbst, die sich um fast alles alleine kümmern müssen. Lange Hitzeperioden und nährstoffarme Böden erschweren ihre Arbeit. Zwar gibt es in einigen Bereichen wie der Molkerei der Kühe und beim Eiersortieren der Hühner mittlerweile automatische Lösungen mittels Computertechnik, allerdings ist die reine Feldarbeit immer noch überwiegend Handarbeit.

Wo Handarbeit nicht mehr ausreicht

Das soll sich dank Moro nun endlich ändern. Das Resultat sollen bessere Erträge, geringe Ausgaben für Personal und kürzere Arbeitseinsätze sein. Grundsätzlich können die Roboter, mit neuester Software ausgestattet, lernen können, gewisse Aufgaben selbst zu übernehmen. Sie mähen dann nicht nur den Rasen auf die optimale Länge, sie sollen auch beim Säen und Ernten eingesetzt werden können. Und das besser als der Mensch. Sie können Bodenproben analysieren und dementsprechend den Nährstoffbedarf ermitteln, wissen wie viel Wasser die Pflanzen brauchen und wann die beste Erntezeit ist. Dabei analysieren die Roboter stets Daten, die sie bei ihrer Arbeit sammeln und werten sie aus. Noch sind die Roboter nicht im Einsatz, doch der ist für zukünftige Aufgaben bereits fest eingeplant. Es wird sich zeigen, wer hier zugreift und die Arbeit tatsächlich einem Roboter übergibt oder doch selbst tätig wird.

Bildurheber: fotoluminate / 123RF Standard-Bild

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