Xilon: Das Bio-Pflanzenschutzmittel

Bereits im Jahr 2020 wurde Xilon vom internationalen Magazin „Chemical Week“ zu einem der vier besten biologischen Mittel der Welt aufgereiht. Das half ihm auf die Shortlist der „Agrow´s Crop Science Awards“ desselben Jahres.

Doch was macht dieses Pflanzenschutzmittel so besonders? Es handelt sich hierbei um das erste rein biologische Bodenfungizid überhaupt, dessen breit gefächertes Wirkungsspektrum es den Landwirten erlaubt, es auf den unterschiedlichsten Böden einzusetzen. Damit schließt der Hersteller eine wichtige Lücke beim Pflanzenschutz-Management im konventionellen Sektor.

Wie Xilon wirkt

Die Wirkung von Xilon basiert auf dem Wirkstoff T34. Dieser ist lizenziert und stammt von Biocontrol Technologies, einem Uni-Forschungsprojekt. Doch vom Forschungslabor bis hin zur wirklichen Anwendung war es ein weiter Weg, denn es dauert, ehe ein Pflanzenschutzmittel seine Lizenzen erhält. Bei Xilon ist man da schon einen Schritt weiter. Seine ersten Feldversuche durfte es bereits in Osteuropa starten und wird dort bei Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen erfolgreich eingesetzt. So zeichnet sich seine positive Wirkweise insbesondere dadurch aus, dass es die Pflanze schon ab der Wurzel gegen Krankheiten wie die gefürchtete Sclerotinia-Infektion kämpft und damit den Befall im Keim erstickt.

Schutz für Wurzeln und Blätter

Zudem bleiben die Pflanzen insgesamt gesünder und sind resistenter gegen Stress. Das fördert das Wachstum und bringt eine gute Ernte auf den Weg. Beim T34 Wirkstoff handelt es sich um einen Pilz, der in der Lage ist, das Immunsystem zu stärken. Als solches kann es nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Blätter der Pflanzen schützen, sofern man es spritzen würde. Doch noch sind längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und Xilon nicht überall in Europa, Afrika und Asien im Einsatz. Doch das kann kommen und wäre auf alle Fälle besser für die Umwelt als viele andere Pflanzenschutzmittel, die mehr Schaden als Nutzen anrichten.
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Invitro-Fleisch in leeren Ställen?

Eine neue Alternative zu Tierschlachtungen steht in den Schlachtlöchern: In-vitro Fleisch, das aus Tierstammzellen neues Muskelfleisch entstehen lässt. Bis das künstlich gezüchte Fleisch auf den Markt kommt, wird es aber vermutlich noch einige Jahre dauern.

Schon lange boomt der Markt der Fleischalternativen, oft weil sich der Mensch bewusst dazu entscheidet, kein Tier mehr leiden zu sehen. Aber auch aus Kostengründen. Nun öffnet sich der Markt für eine neue Variante, das sogenannte In-vitro Fleisch – auch clean meat genannt.

Keine Schlachtungen mehr durch In-vitro Fleisch

Es gibt ein Startup auf dem Markt, dass mit einer Idee in die Ställe einziehen will, die es Landwirten ermöglicht, statt ein Schwein zu töten, daraus einfach viele Schweine zu machen. Na ja, ganz so einfach ist es nicht. Das Ziel soll es sein, aus den Stammzellen des Tieres neue Zellen zu züchten. Dabei wird dem Tier Gewebe entnommen, ohne es zu töten. Dazu soll eine algenbasierende Nährstofflösung genutzt werden, die aus den Stammzellen binnen weniger Wochen Muskelfleisch entstehen lassen kann. Und das in einem speziell dafür entworfenen Bioreaktor. Das soll dann mit möglichst wenig Personal passieren und verhindern, dass immer mehr Tiere qualvoll gezüchtet und umgebracht werden müssen.

Noch Jahre bis zur Marktreife

Bis das Ganze wirklich marktreif ist, müssen aber einige Hürden übersprungen werden. Damit dies gelingt, ist die Entwicklung auf einem rasanten Level angekommen. Man möchte damit schlussendlich neue Verbraucher ansprechen. Und zwar diejenigen, die gerne Fleisch essen und das nicht aufgeben wollen, aber dabei trotzdem ihr gutes Gewissen behalten möchten. Ob das In-vitro Fleisch dann letztendlich genauso schmeckt wie echtes Fleisch vom lebenden Tier, ist fraglich, aber wahrscheinlich. Rein wissenschaftlich betrachtet ist auch heute schon eine Lösung möglich. Ethisch vertretbar wäre diese höchstwahrscheinlich ebenso. Erledigt werden soll die komplette Züchtung in Containern oder ehemaligen Ställen, natürlich auf der Basis höchster Hygienestandards.

Lebensmittelindustrie steht schon in den Startlöchern

Das Startup Krüger selbst versteht sich als Gegenentwurf zu der herkömmlichen Stallhaltung von Tieren und möchte eine echte Alternative zu den zahlreichen Fleischersatzprodukten sein, die den Markt überschwemmen und den Unternehmen Millionengewinne in die Taschen spülen. Die Lebensmittelindustrie hat ihr Interesse bereits bekundet. Nun liegt es an den Entwicklern, selbst, die Forschung voranzutreiben und vor allem die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Ein langwieriger Prozess.

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AgTech – Was ist das?

Hinter dem Kürzel AgTech versteckt sich die englische Bezeichnung Agricultural Technologie. Das fasst alle technischen Innovationen zusammen, die auf eine digitale, voll vernetzte und datengetriebene Landwirtschaft der Zukunft weisen. Und das in sehr unterschiedlichen Bereichen und Dimensionen.

Bei der Landwirtschaft bleiben die technischen Innovationen nicht stehen. Sie alle fasst die Abkürzung AgTech zusammen. Was sich dahinter verbirgt und welche zukunftsweisenden Ideen dahinterstehen, dazu nun mehr.

Technik bei der Felderwirtschaft

Zunächst geht es um die Bodenbeschaffenheit und damit die Versorgung der Pflanzen, der Grundlage des Lebens und des Auskommens vom Betrieb. Mithilfe von digitalen Schlagdateien können heute sämtliche Werte zu Wetter, – Boden- und Maschinenplattformen nicht nur erhoben, sondern auch ausgewertet werden. Auf dieser Basis lassen sich für den Landwirt dann Rückschlüsse zur Düngung, Bewässerung und vielem mehr ziehen. Das macht die Arbeit nicht nur leichter, sondern auch zuverlässiger. Hierzu ist es als Basis notwendig, viele Daten mit Sensoren und Drohnen zu sammeln, sie mittels spezieller Software in eine Datenbank einzuspeisen und sie auswerten zu lassen. Die sogenannte Big Data ermöglichen eine bestmögliche Entscheidungshilfe in sämtlichen Betriebsprozessen.

Von Melkmaschinen und Futterspendern

Dabei hören die technischen Innovationen aber auf dem Feld nicht auf. Auch im Stall läuft mittlerweile vieles vollautomatisch dank modernster Elektronik. Vom Melken über das Füttern bis hin zur Belüftung der Stallungen ergibt sich eine breite Bandbreite an technischen Möglichkeiten, aus denen der Landwirt schöpfen kann. Das macht die Arbeit leichter und hält das Vieh nicht nur gesund, sondern steigert den Ertrag an Milch und Eiern. Wer Hilfe hat, der braucht weniger Personal, das macht es auch kleinen Betrieben einfacher zu existieren.

Nach der Arbeit kommt die Arbeit, denn dann heißt es durch Computerarbeit den Ertrag von Vieh und Feld zu vermarkten, den Transport zu organisieren und vieles mehr. Es ist also dringend notwendig, die normale Ausbildung zum Landwirt entsprechend den technischen Aspekten auszuweiten, um von AgTech auch zu profitieren.

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Viehworld digitalisiert den Tiermarkt

Tiere zu kaufen oder zu verkaufen ist für Landwirte meist mit großem Aufwand verbunden. Sie reisen zu Viehauktionen und setzen auch ihre Tiere großem Stress aus. Um dies zukünftig deutlich einfacher zu gestalten, gibt es nun eine neue App namens Viehworld.

Jeder Ortswechsel ist vor allem für Tiere mit großer Belastung verbunden. Der Stress tut ihnen nicht gut. Landwirte, die ihren Viehbestand erweitern oder reduzieren wollen, können nun mit Hilfe der Viehworld-App digital agieren und vor allem viel Zeit sparen.

Landwirtschaft goes digital mit Viehworld

Die Landwirtschaft lebt auch vom Kaufen und Verkaufen von Nutztieren. Viehzüchter stehen immer wieder vor der Aufgabe, ihren Tierbestand zu vergrößern oder auch zu reduzieren. Dazu reisen sie zu Auktionen, bei denen die Tiere in großen Hallen präsentiert werden. Anschließend erhalten die Viehzüchter die Möglichkeit, diese Tiere zu ersteigern. Auch Viehmärkte sind eine Möglichkeit, neue Tiere zu kaufen. Für die Tiere bedeutet jede Veranstaltung großen Stress. Denn sie werden verladen und unzähligen neuen Reizen ausgesetzt. Um dies zukünftig zu verhindern, haben Florian Aspalter und Wolfgang Schiessl aus Niederösterreich eine interessante App entwickelt.

Mit der Viehworld-App soll es den Landwirten leicht gemacht werden, Tiere zu kaufen oder zu verkaufen. Innerhalb der Anwendung gibt es die Möglichkeit, Bilder und genaue Beschreibungen der Tiere hochzuladen. So sind für Interessenten alle relevanten Daten klar ersichtlich. Sogar Videos der Tiere können den Beschreibungen zugefügt werden. Auf diese Weise wird es einfach für interessierte Käufer, ihr Gebot zur Ersteigerung des jeweiligen Tieres abzugeben.

Stressfrei kaufen und verkaufen

Diese App bringt vielerlei Nutzen mit sich. Die Landwirte sparen Zeit und ersparen ihren Tieren unnötigen Stress. Für ihre Entwicklung wurden die Gründer von Viehworld bereits ausgezeichnet. Sie zeigen mit ihrer App, dass Digitalisierung die Landwirtschaft deutlich nachhaltiger gestalten kann.

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Ensemo impft Saatgut

Noch immer kommen in der Landwirtschaft verschiedenste chemische Wachstumsfördermittel und Dünger zum Einsatz, die unsere Umwelt stark belasten. Das AgriTech-Startup Ensemo aus Niederösterreich hat nun eine Methode entwickelt, die zukünftig die chemischen Mittel ersetzen könnte.

Die Gründer des Startups Ensemo haben es sich zur Aufgabe gemacht, Saatgut so vorzubereiten, dass es ohne chemische Düngemittel auskommt. Langfristig sollen derartige Wachstumsfördermittel durch das Verfahren von Ensemo ersetzt werden.

Wichtiger Beitrag zur Entlastung der Umwelt

Das AgriTech-Startup Ensemo aus Niederösterreich möchte mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Dafür wurde eine interessante Methode entwickelt, mit deren Hilfe Saatgut so vorbereitet werden kann, dass zukünftig auf chemische Wachstumsförderer und ebenso umweltschädliche Düngemittel verzichtet werden kann. Es handelt sich dabei um eine Methode, mit der sich nützliche Pilze und Bakterien direkt in das Saatgut impfen lassen.

Die sogenannte SeedJection-Technologie wurde von Ensemo entwickelt und ist in der Lage, einen Mikroorganismus in einem Saatkorn zu platzieren und die Öffnung anschließend wieder zu verkleben. Sobald das Saatkorn keimt, vermehren sich die jeweiligen Mikroorganismen und unterstützen es beim Wachsen. Auf diese Weise kann die Saat bestimmte Stoffe besser aufnehmen, weshalb beispielsweise auf Zugabe schädlicher Stickstoff-Dünger verzichtet werden kann.

Ensemo – ein Unternehmen mit Visionen

Das Startup wurde 2021 gegründet und besteht derzeit aus vier Personen. Es wendet sich mit seiner interessanten Technologie vor allem an Saatgutproduzenten. Geplant ist ein Markteinstieg in ganz Europa ab 2024. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das Team bis Ende des Jahres auf sieben Personen vergrößert werden.

Die entwickelte Technologie ist eigentlich für alle Saatgutarten anwendbar. Allerdings funktioniert dies derzeit nur bis zu einer bestimmten Größe, da die Saat für den Prozess ausreichend fixiert werden muss. Auch die geologischen Gegebenheiten sind bei der Auswahl der jeweiligen Mikroorganismen zu berücksichtigen. Denn die Bakterien und Pilze müssen mit den Bodenbedingungen möglichst gut zurechtkommen.

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AgroBiogel macht Hydrogel

Lang anhaltende Dürren und veränderte Umweltbedingungen stellen vor allem die Landwirtschaft vor immer größere Herausforderungen. Das Startup AgroBiogel arbeitet an interessanten Lösungen, die den Problemen entgegenwirken sollen.

Ohne Wasser wachsen Pflanzen kaum. Um trotz langer Trockenperioden gute Erträge in der Landwirtschaft zu erzielen, sind innovative Lösungsansätze gefragt. AgroBiogel könnte so eine Lösung sein, die dringender denn je benötigt wird.

Innovative Idee für die Landwirtschaft

Die Landwirtschaft gilt als größter Wasserverbraucher. Rund 70 Prozent des gesamten Wasserbedarfs werden von diesem wichtigen Zweig benötigt. Es gibt immer mehr lang anhaltende Trockenperioden und die Niederschlagsmengen haben sich deutlich reduziert. Auf Dauer könnte dies zu einem echten Problem für die Landwirtschaft werden. Denn die Ernährung der Bevölkerung kann nur mit guten landwirtschaftlichen Erträgen gesichert werden.

Forscher haben sich der Aufgabe angenommen, eine innovative Lösung für diese schwerwiegende Problematik zu entwickeln. Dies ist ihnen nach mehreren Jahren auch gelungen. Das Startup AgroBiogel um Gibson Nyanhongo hat ein Hydrogel entwickelt, das auf Basis von Holz hergestellt wird. Es bringt äußerst interessante Eigenschaften mit, denn es ist in der Lage, eine große Menge Wasser zu speichern. Erst ganz allmählich gibt dieses Hydrogel das Wasser an den Boden rundherum ab und versorgt die Pflanzen damit gleichmäßig mit der nötigen Feuchtigkeit.

Die Vision vom Einsatz

Wenn Landwirte ihre Böden mit diesem Hydrogel vermischen, wird es möglich sein, die Bewässerung um etwa 40 Prozent zu reduzieren, ohne dabei geringere Erträge befürchten zu müssen. Denn diese gemischten Böden sind in der Lage, bis zu 95 Prozent des eindringenden Wassers zu speichern. Auf diese Weise könnten auch längere Trockenperioden oder sogar Dürren überstanden werden.

Das Hydrogel eignet sich auch für Sandböden. Werden diese damit vermischt, können auch hier verschiedene Pflanzen angebaut werden. Das Hydrogel wird als Granulat wie eine Art Dünger in den Boden gebracht. In den Feldversuchen ist es gelungen, mit Hilfe des Hydrogels 52 Tage auf das Gießen zu verzichten, sodass die Pflanzen trotzdem weiter gedeihen konnten. Unter normalen Umständen wären sie vertrocknet.

Auch die Herstellung des BioHydrogels erfolgt ganz im Sinne der Umwelt. Dafür werden Abfallprodukte aus der Holzproduktion verwendet, die ohne Zugabe von Chemikalien rein biologisch zu Hydrogel verarbeitet werden. Dabei wurde großer Wert auf einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck gelegt.

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Kuhtracking ermöglicht eine bessere Herdenkoordination

Im Kuhstall der Zukunft gibt es eine konsequente Videoüberwachung verbunden mit einer ausgeklügelten Datenauswertung zur Sicherstellung der bestmöglichen Haltungsbedingungen der Tiere. Damit das gelingt gibt es Unternehmen wie Mechatronik Austria GmbH.

Die Computertechnologie bleibt nicht stehen und macht neuerdings selbst vor dem Kuhstall keinen Halt mehr. Schon lange nutzen Landwirte kleine Chips, um ihre Tiere zu scannen. Das ermöglicht ihnen nicht nur gesicherte Informationen dazu, wann das Tier schläft und frisst, sondern auch, wo es sich aufhält. Was die kleinen Chips nicht verraten ist, was das Tier im Gruppengefüge treibt, wie es sich gibt und wie viel es isst oder schläft. Dazu braucht es ein kleines bisschen mehr an Technik.

Von der Geburt bis zur Schlachtung alles im Überblick

Dank modernster Videoüberwachungssysteme ist nun aber noch viel mehr möglich. So werten die Kameras nicht nur aus wie sich die Herde bewegt, wer das Sagen hat und welche Tiere schwächer sind. Das System kann sogar den bestmöglichen Zeitpunkt für die Abkalbung herausfinden und alle möglichen Ernährungsgewohnheiten der Kühe von Beginn ihrer Geburt bis zur Schlachtung aufzeichnen. Das ist wichtig, um etwas über die Qualität und Herkunft des Fleisches zu erfahren, ein wertvolles Kennzeichnungsmerkmal auf der späteren Verpackung im Laden.

Die Zukunft goes Video

Die Installation der Kameras und die Auswertung des Videomaterials erfolgen über das Unternehmen Mechatronic Austria GmbH. Der Vorteil hier ist, dass die Kameras wirklich jeden Winkel der Stallungen und Außenflächen erfassen können. Das ist mehr, als mit Microtrackingsystemen möglich ist. Dadurch gelingt es, die komplette Herde zu überwachen und auch zu filtern, welche Tiere stark sind, viel fressen und so zu gutem Genmaterial für künftige Kälber heranwachsen können. Ein System mit Zukunft und eines das es einem erlaubt, in eben diese ganz ohne Glaskugel zu sehen. Für die Landwirtschaft bietet sich so enormes Potenzial, auch bei kleineren Herden und solchen Landwirten, die Kühe lediglich als Nebenverdienst halten.

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Smart Farming mit Drohnen und 5G

Drohnen könnten schon bald einen festen Platz in der Landwirtschaft einnehmen. Eine Kooperation zwischen Huawei und dem österreichischen Unternehmen DroneTech soll das Potenzial der Fluggeräte demonstrieren.

5G ist eine wichtige Voraussetzung, um mit Drohnen wertvolle Daten in der Landwirtschaft zu sammeln und in Echtzeit übermitteln zu können. Huawei und DroneTech erproben gemeinsam die Möglichkeiten ihrer Technologien im Bereich Smart Farming.

Mit Hilfe von Drohnen zu optimalen Wachstumsbedingungen

Smart Farming könnte mit Hilfe von Drohnen schon bald neue Wege einschlagen. Eine Kooperation zwischen Huawei und DroneTech deutet zumindest in diese Richtung. Die Drohnen sollen genau definierte Flächen abfliegen und wichtige Daten zu den vorherrschenden Bedingungen sammeln. Diese werden dann in Echtzeit mittels 5G an den Landwirt übertragen, sodass dieser gezielt reagieren kann.

Aus diesen Daten soll der Bedarf an Bewässerung, Düngung und Pflanzenschutz genau abgelesen werden können. So könnten die Pflanzen besser und gezielter versorgt werden. In Folge der optimierten Wachstumsbedingungen würden die Erträge steigen und der Verbrauch an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert werden.

Präparierte Drohnen

Damit die Drohnen zuverlässige Ergebnisse liefern können, werden sie mit neuester Technologie ausgestattet. Sie verfügen über ein 5G-Modul, das von Huawei geliefert wurde. Außerdem sind verschiedene Sensoren integriert, die in der Lage sind, genaue Daten über die Bodenbeschaffenheit und den Zustand der Pflanzen zu liefern. Die Datenübertragung erfolgt dann über das Huawei 5G-Modul. Dieses ist notwendig, da es sich um enorme Datenmengen handelt, die während der Analyse gesendet werden.

Bislang wurden die Technologien in zwei Phasen getestet. Inzwischen ist das Projekt so weit vorangeschritten, dass an einem Konzept zum Sharing der Dienste gearbeitet wird. Dieses soll es Landwirten möglich machen, Drohnen und die KI-Services zu mieten. Dazu wird ein Webportal gestaltet, das die Abläufe völlig unkompliziert ermöglicht.

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Feldklasse Start-up revolutioniert die Schnitttechnik

Zuerst arbeiteten die Menschen mit Ochsenkarren und Pferden auf dem Feld. Dann gab es erste Maschinen, danach Chemie und dann wieder den Wandel zu mehr Umweltbewusstsein. Ein guter Anknüpfungspunkt für die Vorzüge von Feldklasse.

Hackmaschinen sind schon seit Jahren äußerst interessant für die Feldarbeit, denn sie arbeiten hochpräzise und das ganz ohne die Verwendung von schädlicher Chemie. Das ist nicht nur gesünder für Mensch und Tier, es ist auch erlaubt, weil Bauern so keine Stolpersteine mehr in den Weg gelegt bekommen. Hier kommen die neusten Maschinen von Feldklasse ins Spiel. Sie verfügen über ein ausgeklügeltes technisches System, das es ihnen ermöglicht, so nah und genau zu schneiden wie kein anderes Gerät ihrer Art.

Viel effizienter als andere Maschinen

Laut Herstellerangaben ist es möglich, seitlich in einem Abstand von lediglich 1,5 cm zu schneiden.  Dadurch entfernt der Häcksler das Unkraut, ohne die empfindlichen Pflanzen dabei zu beschädigen.  Das ermöglicht es dem Nutzer, absolut wettbewerbsfähig zu bleiben. Per Hand zu jäten kommt auf großen Feldern schließlich nicht in Frage – viel zu zeitintensiv und anstrengend! Normale Hackmaschinen von anderen Unternehmen schaffen es zumindest, etwa 50 Prozent allen Unkrauts zu entfernen. Das war den kreativen Köpfen hinter Feldklasse einfach zu wenig. Sie wollten eher eine Klasse für sich sein und mehr als überzeugende Ergebnisse liefern. Deshalb lohnt es sich, hier entsprechend umzurüsten.

Moderne Technik, die überzeugt

Alle erforderlichen Informationen für Landwirte finden sich auf der gleichnamigen Webseite. Dort können sich Interessenten auch direkt beraten lassen und die Geräte kaufen. Von der Wartung über die Lieferung bis zum Eingewöhnen kommt bei dem Start-up alles aus einer Hand. Die Mitarbeiter sind wahlweise per Videokonferenz oder vor Ort für Fragen und Probleme da, natürlich immer abhängig vom jeweiligen Einsatzort des neuen Häckslers. Eine Umstellung der alten Geräte hin zu modernster Technik, die sich lohnen kann, sind sich zumindest die Vertreiber von Feldklasse sicher!

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Mit GreenSpin global agieren

Viele Bauern nutzen inzwischen moderne Drohnen- und Sensorentechnologie, um das Wachstum und den Fortschritt auf ihren Feldern genau im Auge zu behalten. Was aber wäre, wenn dies auch weltweit möglich wäre? Dann käme GreenSpin ins Spiel.

Die App Croptify des Würzburger Unternehmens GreenSpin ist darauf ausgelegt, Felder rund um den Erdball zu überwachen. Und das nicht separiert, sondern gleichzeitig. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn mit welchem Tool sonst ist es möglich, den Weizenanbau der USA genauso im Blick zu haben, wie den Reisanbau Südostasiens?

Immer alles im Blick behalten

Auf diese Weise ist es künftig möglich, Einbrüchen in bestimmten Sektoren vorzubeugen und Rückschlüsse auf die Ernährung der Weltbevölkerung zu ziehen. Herrscht in einem Segment ein gravierender Mangel, so könnten Alternativen gefunden werden in anderen Teilen der Welt. Die Informationen fließen via App in Echtzeit und das täglich an 365 Tagen im Jahr. Ein enormer Vorteil nicht ausschließlich für private Bauern, sondern für große Unternehmen, die mit der Ernte weltweiten Handel betreiben.

Wie die GreenSpin Technologie funktioniert

Das System hinter Croptify ist satellitengestützt. Diese beobachten das aktuelle Pflanzenwachstum auf den Feldern und zwar von einem objektiven Standpunkt aus, indem sie Vergleiche aus vergangenen Ernten und tägliche Datenanalysen betreiben. Künstliche Intelligenz bewertet die Daten dann anhand der ihr zur Verfügung stehenden Datenmenge. Jeden Tag bekommen die Nutzer ein Update und das komplett übersichtlich und damit nutzerfreundlich. Dieser kann sich dann selbst entscheiden, ob er zur Abfrage lieber sein Smartphone oder seinen Laptop nutzen will. Die Software ist von überall aus zugänglich und zeigt zwei unterschiedliche Formen der Datenauswertung. Zum einen Kalkulationen in Form von übersichtlichen Grafiken, aber auch Tabellen und Textinformationen, um zusätzliche Informationen zu erhalten. Das komplette Nutzerpaket ist über die Webseite von GreenSpin direkt zu beziehen und erhält über das Unternehmen natürlich auch regelmäßige Updates.

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